Tätigkeiten in der Staatskanzlei Berlins

Nach einer Tätigkeit in der Planungsabteilung der Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport kam ich ab März 1977 zum Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei –. Bei der Tätigkeit in der Senatskanzlei handelt es sich um die Beratung des jeweiligen Regierenden Bürgermeisters bei der Umsetzung politischer Vorgaben in das fachlich-politische Handeln der Senatsverwaltungen, um die Koordinierung des politischen und Verwaltungshandelns zwischen Regierendem Bürgermeister, Fachverwaltungen, Senat und Abgeordnetenhaus sowie um die Entwicklung von Grundsatzangelegenheiten und längerfristigen Planungen. Außerdem wird der gesamte Schriftwechsel des Regierenden Bürgermeisters für das Aufgabengebiet selbstverantwortlich wahrgenommen.

Der Einsatz als Regierungsrat in verschiedenen Referaten der Unterabteilung "Innere Politik" erlaubte das Kennenlernen des gesamten Spektrums der Arbeit einer Staatskanzlei: bis April 1978 war ich Vertreter des Referatsleiters für Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales. Vom Mai 1978 bis zum Juni 1980 war ich als Referatsleiter für Finanzen, Arbeit und Soziales tätig. Im Juni 1980 wurden mir die Arbeitsgebiete Energiewirtschaft sowie Bau- und Wohnungswesen inklusive Mietrecht übertragen. In dieser Zeit beschäftigten mich insbesondere die Fragen der Energieversorgung und der Energieplanung (Bau des Heizkraftwerks Reuter-West, Vertragsverhandlungen mit der Sowjetunion und der DDR über Erdgaslieferungen für Berlin (West), der Bau eines Erdgasspeichers innerhalb der Stadt, Möglichkeiten eines Stromverbundes sowie Genehmigung und Errichtung des Forschungsreaktors BER II) mit ihren jeweiligen gesellschaftspolitischen Aspekten und den zugehörigen Bürgerbeteiligungsverfahren. 1980 wurde ich zum Oberregierungsrat und 1982 zum Regierungsdirektor ernannt. Während dieser Zeit schrieb ich meine Beiträge zur Publikation "Berliner Alltag im Dritten Reich", über Italien und San Marino zum Internationalen Gewerkschaftshandbuch sowie über die Erdgasversorgung von Berlin (West).


Lesesaal

Ursprünglich wollten Ulrich Steinmüller und ich unseren Freunden und Besuchern in unserem Haus in Agia Paraskevi/Monemvasia nur einige Informationen über diese Gegend im Süden der Peloponnes geben.

Daraus entwickelte sich dann aber sehr bald unser Büchlein „Monemvasia. Geschichte und Stadtbeschreibung“, das zum ersten Mal im Jahr 1977 auf Deutsch erschien und in den folgenden mehr als 40 Jahren fast 80 000 Mal in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Griechisch verkauft wurde – aber nur in Monemvasia.

Den Verkauf dieses Büchleins haben wir inzwischen eingestellt, möchten es aber auch weiterhin Besuchern und an dieser schönen und historisch so bedeutsamen Stadt Interessierten zugänglich machen.

Ulrich Steinmüllers homepage können Sie >>> hier <<< aufrufen.

Und hier können Sie das Büchlein in den verschiedenen Sprachen lesen:

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